Montag, 26. September 2016

Buchrezension: Rosenliebe und gefährliches Risotto

Liebe geht durch den Magen ;-)

"Rosenliebe und gefährliches Risotto" ist der Titel dieses Buches rund um die Rose, die Liebe, 
ein bisschen Kriminalität und Gefahr. 
Die Herausgeberin Gabi Strobel hat sich dafür 12 Kurzgeschichten von 12 verschiedenen Autorinnen zusammen gesucht und als Zuckerl dazu noch jede mit einem passenden Rezept versehen.



Für mich ohne Frage ein tolles Konzept, dem ich "auf den Zahn fühlen wollte", denn Geschichten für zwischendurch von starken Frauen geschrieben, dazu noch neue Rezepte - das könnte genau mein Fall sein!
Deswegen bedanke ich mich bei Digital Publishers ganz herzlich, dass ich das Buch vorablesen durfte.


Meine persönliche Meinung:
Nach wie vor finde ich die Grundidee dieses Konzepts wirklich wunderbar. Wer kann nicht mal bei einer guten Kurzgeschichte entspannen, muss dabei über nichts großartig nachdenken, einfach ein paar Minuten abschalten und hat dann sogar noch ein tolles Rezept im Anhang! Ich finde das klasse!
Leider ist die Umsetzung in meinen Augen nicht geglückt, was ich wie folgt erläutern möchte.
Zuerst möchte ich hierbei erwähnen, dass das komplette Buch, bis auf eine Geschichte, sehr viele Rechtschreibfehler und auch einige Grammatikfehler beinhaltet, in einer Geschichte fehlt sehr oft das Personalpronomen, in einer weiteren fehlen auch wieder Worte. Das ist für mich als Leser (und Käufer) einfach unbefriedigend und ich verliere dabei sehr schnell die Laune am Buch.

Als ich gesehen habe, dass die Kurzgeschichten von "starken Frauen/Autorinnen" beigesteuert wurden, war ich sehr neugierig, denn der Buchtitel machte mir Hoffnung auf Spannung, Risiko, Liebe, bisschen Nervenkitzel, eben auf etwas Freches, Modernes. Was ich bekam war Liebe - im Überfluss, sogar so viel, dass ich dachte, ich wäre in einem schlechten Romantikfilm gelandet, der sich sämtlicher Klischees bedient. Dabei muss man aber immer beachten: Es gibt nur eine Rosamunde Pilcher, und die macht ihr Ding gut! Abkupfern kann meines Erachtens meist nur in die Buxe gehen.... Für mich leider nicht wirklich gelungen und für mich leider nicht frech und frisch genug. Von den 12 Geschichten, fand ich die Wendungen oder den Schreibstil in drei Geschichten originell, die anderen jedoch waren für mich wie ein Besuch in einem mit Andenken vollgestopften Wohnzimmer im 70er Jahre Stil - es wurde einfach zu viel versucht.

Eine wunderbare Idee ist die Spende eines Teils des Erlöses dieses Ebooks, der dem Sozialwerk des Deutschen Buchhandels zu Gute kommt.

Sonntag, 25. September 2016

Buchrezension: Sadie Scott´s 7. Fall von Dania Dicken

Good morning in se spätest morning 

Wer lange wach ist, schläft auch so lange aus, wie die Umwelt SIE lässt ;-)

Deswegen heute etwas verspätet meine Buchvorstellung der Woche, 
aber es gibt sie natürlich. 
Zur Zeit habe ich einige Bücher auf meiner Leseliste und besonders eine junge Dame, 
Ihr kennt sie bereits, steht gleich zweimal darauf: Dania Dicken!



Nicht nur mit "Am Abgrund seiner Seele", bei dem ich mich auf eine komplett neue Reise mit Dania begeben werde (und ich hoffe, sie wird wieder richtig thrillerig sein), nein, auch Sadie Scott stand wieder mit einem weiteren Fall darauf. Und diesen habe ich bereits für UNS ALLE beschnuppert. ;-) 
Hier mein Rezension zu "Die Seele des Bösen - Stumme Schreie" von Dania Dicken.

~*~

Inhaltsbeschreibung:
Sadie wird von einer jungen Frau aufgesucht, deren Bruder vor 18 im Alter von sechs Jahren auf dem Heimweg von der Schule entführt und einige Wochen später tot und verbrannt aufgefunden wurde. Allerdings wurde der Fall nie aufgeklärt, der Mörder nie gefasst. Sadie geht mit der Frau dem ganzen nach, begibt sich in die Sierra Nevada und deckt einen richtig großen Fall auf...

Meine persönliche Meinung:
Wer Dania Dicken kennt, versteht sofort, wieso ich nicht mehr in der Inhaltsbeschreibung verraten möchte. Dania hält einfach immer Überraschungen und Wendungen in ihren Handlungen parat und ich möchte an dieser Stelle nichts spoilern, was Euch beim Lesen sowas von Abholen und Mitreißen würde. Denn das würde es, das ist versprochen: Thrillerfans kommen hier voll auf ihre Kosten!

Gesagt werden muss allerdings, dass wir uns bereits bei Band 7 der Sadie Scott Reihe befinden und ein Quereinstieg wohl möglich ist, allerdings dann doch einige Vorinformationen fehlen würden. Aber Ihr hier seid ja bestens durch mich informiert!!! ;-) Wen das nicht stört: es sollen noch einige Bände folgen, also legt los! 

Der Schreibstil von Dania ist wie immer flüssig und nimmt einen einfach mit. Diese leichte Art, in der sie schreibt, ist so natürlich und lebhaft, dass man sich mittendrin im Geschehen befindet und der Handlung sozusagen innewohnt.

Die Charaktere kennen wir bereits und erleben sie wie gewohnt, oder bekommen neue Wesenszüge mit, denn wie es so ist im Leben, verändern uns manche Lebensumstände. Schön, dass wir mit den Charakteren ihren Weg gehen dürfen. Mir persönlich wäre mal nach neuen Menschen in Sadie´s Leben, die auch bleiben dürfen, um neue Gesprächsthemen herbeizuführen, neue Aktivitäten, einfach für ein bisschen frischen Wind sorgen. Sadie´s Vergangenheit hat immer noch in vielen Gesprächen und Passagen die Überhand, was sich für mich als Dauerschleife darstellt und ich auch niemandem für sein Leben wünschen würde. Für mich als Leser ist das leider sehr dominant und führt zu einem Punkteabzug.

Die Handlung selbst beziehe ich jetzt auf den aktuellen Fall, und diese finde ich nicht nur sehr gelungen, sondern möchte ich als eine der besten der sieben Bände bezeichnen, wenn nicht sogar für mich persönlich als am besten gelungen. Super aufgebaut, richtig gut recherchiert und für uns toll aufgearbeitet und erklärt, spannend geschrieben, grausam und somit für Thrillerfans ein Leckerchen. Ich war entsetzt, ich war schockiert, und trotz einer diesmal nicht wie gewohnt akuten Situation, war der Fall für mich so spannend wie nie. Großartig, Dania!!!

Ich würde also sehr gerne mehr von Sadie´s Fällen, ihrer Arbeit und ihrem privaten nach vorne blicken lesen, die Vergangenheit darf gerne ruhen. Dania, Hut ab, was für ein grandioser Fall! Liebe Grüße an dieser Stelle an Dich und danke, dass ich wieder mitlesen durfte!

~*~

Wenn ich Euch neugierig auf "Die Seele des Bösen - Stumme Schreie" von Dania Dicken oder auf die Autorin und ihre Arbeit selbst gemacht habe, guckt doch einfach mal bei Ihr vorbei und schreibt sie an. Ich verspreche Euch, sie selbst ist ganz ne Liebe, nur die Bücher sind sehr grausig - und das ist auch gut so! 


Habt einen wundervollen Sonntag,
Eure MeiLing

Donnerstag, 22. September 2016

MeiLing scheißt klug: Intro- oder Extroversion

Schönen Donnerstaaaaaaag! 

Wollen wir heute mal wieder bissl "MeiLing scheißt klug" veranstalten?
Naaa, ich denke schon und hab da auch was gefunden....

Es geht um Intro- und Extroversion, denn ich habe darüber in der "Herzstück"
etwas gelesenund seitdem schwirrt mir das Thema, wirklich Wochen später noch, im Kopf herum.



Oft unterhalten wir uns hier darüber, welche Anforderungen die heutige Zeit und die Gesellschaft um uns herum, die immer schneller und lauter werden, von uns abverlangen. Wir stehen unter Druck, sind oft gestresst und stressen uns gerne auch selbst. Ich habe so das Gefühl, dass wir

Montag, 19. September 2016

Neue Woche -> und so wird mein 2017 :-)

Schönen Montagmorgen! :-)

Montags startet die neue Woche, wir blicken in einen neuen Zeitabschnitt, manche denken sich auch "Neue Woche, neues Glück".
 
Natürlich wünsche ich Euch für diese Woche nur das allerbeste -
aber auch für alle kommenden Wochen ;-)




:*
Jedes Mal, wenn ich meinen Kalender benutze, freue ich mich wie Bolle, denn ich ließ ihn mir von Petrasart gestalten (Ihr findet sie genau unter diesem Namen "Petrasart24" bei Facebook). Auch für das kommende Jahr wollte ich mir wieder so einen wundervollen Kalender selbst schenken.
Ich stellte Petra vor ein kleines Auftragsabenteuer, denn ich wünschte mir etwas, das mit Meditation, Reiki, Chakren, Entspannung, bei sich selbst sein und natürlich meinen beiden Attributen Wasser und Bäumen zusammenhängt. Damals wusste ich noch nicht, wie ich mich noch bis 2017 verändern werde... :-)
Am Samstag kam mein neuer Kalender an und ich bin Petra so dankbar, weil sie für mich ein kleines Träumchen geschaffen hat! Ich finde ihn wundervoll und kann mit so einem tollen Kalender ganz sicher gut und auch beschützt, sowie an die wesentlichen Dinge des Lebens stets erinnert, in ein neues Jahr starten!
Danke Petra! :-)
Was sich für mich ändern wird... seht Ihr auf dem Bild! ;-) (Y)
Euch einen wunderbaren Tag,
Eure MeiLing


PS: So schöne Kalender, Ringbücher, Ordner, Fotoalben, Karten, aber auch viele Taschen und Genähtes bekommt Ihr bei Petra auf Petrasart

Sonntag, 18. September 2016

Buchrezension: "Loney" von Andrew Michael Hurley

Heute gibt´s was für Romanfreunde und Thrillerfans -
Hauptsache, Ihr seid auf alles gefasst! 



Dank Vorablesen.de kam ich in den Genuss,
"Loney" von Andrew Michael Hurley lesen zu dürfen. 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! 

The Loney wurde für mich nicht nur ein Ort in der hier erzählten Geschichte, sondern eine Reise durch meine gesamte Gefühlswelt. Das Buch wurde teilweise über 100 Seiten am Stück gelesen, dann musste es tagelang ruhen. Ich war in etwas mit hineingezogen worden, etwas das schwer für mich zu beschreiben ist, weswegen ich es umso größer finde, dass es der Autor Hurley so eindrucksvoll geschafft hat, all dies auf Papier zu bringen.
Hurley´s Schreibstil ist flüssig, mitreißend, teils gnadenlos. Ich habe den Eindruck, was er mitteilen will, das schreibt er auch - genau so, wie er es vor sich sieht. Grausam teils, doch auf den Punkt, was den Gruselfaktor so derart erhöhte, dass ich oft den Kopf von der Buchseite abwandte während ich mit einem Auge die Zeilen weiter verfolgte, um zu erfahren wie es weitergehen wird.
Die Protagonisten erscheinen uns vielleicht von Anfang an sehr klar, doch gewinnen sie meines Erachtens im Buch noch an Tiefe in ihren eigene Wesensarten - nicht nur im positiven Sinne. Ich war schockiert von vielen Ritualen, Zeremonien, Glaubenssätzen und Mustern, sowie einem religiösen Glauben, der zu etwas ungesundem, eigenbrödlerischem wurde, zudem mit menschenverachtendem Verhalten. Geheimnisse, Lügen, Abstrafungen und Wahrheiten, und ich war am Ende des Buches froh, dass wir sicher nicht alles wissen, was dort noch vorgefallen war.
Ein Buch, bei dem ich bis jetzt nicht ganz weiß, was es mir sagen will. Worauf sollte es hinauslaufen? Was war die eigentliche Botschaft, was sollte die Handlung genau verfolgen? Ging es "nur" um die Buchbeschreibung am Buchrücken?
Ich denke nicht....
Ein Debutroman, der mehr als andere zuvor einlädt, sich auf eine Reise einzulassen, die man nicht mehr vergisst!