Sonntag, 26. Februar 2017

Buchrezension: Das Gesicht meines Mörders

"Und ich begriff: Wir sind unsere Erinnerungen."
Zitat: Sophie Kendrick


Hallo zum sonntäglichen "Die Bücher meines Lebens" :-)

Das Buch, dass ich heute vorstellen möchte,
ist von oben bereits genannter Autorin Sophie Kendrick.
Ich hatte hier zum ersten Mal ein Buch von ihr in der Hand 
und das Lesen war echt ein Schmackofatz, muss ich schon sagen,
hat mir gut gefallen.

Ich stelle Euch heute vor:
"Das Gesicht meines Mörders"





Hier gibt es gleich mal was zum Inhalt:
"Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder an ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben. 
Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift dass sie sich erinnern muss, um zu überleben.
Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist."
(Klappentext)


Meine persönliche Meinung:
Sophie Kendrick hatte mit dem Thema Gedächtnisverlust jetzt nicht unbedingt eine wahnsinnig neue und kreative Idee für ihren Psychothriller. Allerdings ist alles, was darauf aufbaut ziemlich gut gelöst und hat mich schön in die Wirren und Geheimnisse um Clara mit hineingezogen. Ich fand also auf 314 Seiten des Taschenbuchs spannende und spekulative Miträtsel-Lesemomente, über die ich gerne etwas erzähle.

Der Schreibstil ist richtig flott, zumindest kam es mir beim Lesen so vor, als müssten die Worte gerade so aus Sophie Kendrick heraus gesprudelt sein. Das Buch liest sich prima! Nach dem Einstieg, den ich etwas merkwürdig und zäh fand, jedoch ganz deutlich die Tendenz verspürte, unbedingt dran zu bleiben, kam die Story gut in Fluss. Ich konnte dem Geschriebenen bestens folgen, keinerlei Stellen, die ich wiederholt lesen musste zum besseren Verständnis, keine Worte zum Nachschlagen. Super Aufteilung des Textes, tolle Schriftgröße, prima Absätze, das erleichtert das Lesen.

Zum Plot sagte ich ja oben bereits, das Thema Gedächtnisverlust wurde schon oft aufgegriffen, doch ich denke ich auch, dass man da viel herausholen kann. Hier ist es m.E. gelungen, denn ich war gut unterhalten, gespannt und auch total gefesselt, habe teilweise Stunden am Stück gelesen. Mein Wille zum Mitdenken und -raten war geweckt, die Verbindungen zu knüpfen und dann wieder neue Aspekte hinzuzunehmen.... das war schon alles clever gemacht. Einen Thrill gab es für mich eher nicht, nein. Psychologisch fand ich das Buch jedoch schon gut aufgebaut. Allerdings gibt es auch hier Platz nach oben. Woran ich das für mich erkenne? Wenn ich der Antwort vor der Auflösung auf die Schliche komme ;-)

Einen rechten Spannungsbogen erkannte ich eigentlich nur an den immer weniger werdenden noch zu lesenden Seiten. Ich könnte jetzt nicht wirklich von einer Spannungskurve und einem vollkommenen Höhepunkt sprechen, weil mir die Kurve ein eher stetes auf einem Level Recherchieren in der Vergangenheit von der Hauptprotagonistin Clara Winter, der Spannungshöhepunkt leider viel zu kurz und zu vorhersehbar und "plopp-schon vorbei" war. Hmm, was machen wir denn da? Hinterlässt keinen faden Geschmack, gehört nur dazu, es an dieser Stelle der Rezension zu erwähnen. 

Eine Figur zu charakterisieren, die sich selbst gar nicht darstellen kann, weil sie sich an nichts, nicht mal sich selbst, erinnert, ist wohl kaum machbar. Dennoch bekam ich ein sehr gutes Bild von Clara Winter. Das Buch erzählt in der Ich-Perspektive, das ermöglicht einen tollen Einblick in Clara´s Gedanken- und Gefühlswelt, wodurch wir sie doch gut kennen lernen können. Alle anderen Figuren sind sehr spannend skizziert, da wir sie ja sozusagen mit Clara´s Augen betrachten, die sich an nichts erinnert und um ihr Leben bangt: wem soll sie also vertrauen? Und genau so begegnet sie auch den Menschen um sich herum, nämlich mit einem gesunden Abstand, aber auch Misstrauen. Ihre ganzen Zweifel, ihre Skepsis, all das dürfen wir zu den jeweiligen Personen, deren Aussagen und Tun mitfühlen und mitdenken. Das fand ich richtig spannend und dadurch sympathisierte ich auch sehr schnell mit der armen Clara ;-) Clever gemacht! Doch lest selbst :-)

Dieser Psychothriller ist ein tolles Buch, gestandenen Thrillerfans würde ich es nicht empfehlen, aber einen Ausflug in die Vergangenheit mit einer Frau ohne Gedächtnis, die auf eine - ihre eigene Geschichte stößt.... das kann schon psycho genug für Psychofans sein ;-)
4 von 5 Sternen


Welches Buch war für Euch zuletzt richtig psycho?
Kann ja auch ein Kinderbuch gewesen sein ;-)

Viele Grüße und einen schicken Sonntag,
Eure MeiLeseLing

Sonntag, 19. Februar 2017

Buchrezension: Ich träumte von deiner Liebe

Ihr Lieben,

heute muss ich Euch gestehen:
Ich bin vollkommen vom Thrillerweg abgekommen!
Und es war ein schöner 3-Tages-Trip! ;-)

Ich war versunken in

"Ich träumte von deiner Liebe"
von Bettina Kirlay,

das ich vorab lesen durfte,
wofür ich mich herzlich bei Ruth und dem Digital Publishers Verlag bedanken möchte. 




Ich gebe Euch mal einen kleinen Einblick, worum es in diesem Roman geht:
"Daniel ist Rebeccas große Liebe. Bei ihrem ersten Zusammentreffen funkt es zwischen den beiden sofort. Es folgt die glücklichste Zeit in Rebeccas Leben. Als sie vier Jahre später nach einem Treppensturz  im Krankenhaus erwacht, steht ihre Welt Kopf. Hat die gemeinsame Zeit mit

Samstag, 18. Februar 2017

Genäht: Neue Erdenbürger begrüßt man gebührend

Hallöchen Ihr Lieben!

Da gibt es ja diese Speditionsmänner von meinem Umzug letzten November....
Und zwei davon sind miteinander "verbandelt" (bayrisch für: verbandelt *höhöhö* nein: verbunden).

Aber nicht so, wie Ihr jetzt vielleicht denkt, nein....
Junger Mann ist mit Tochter von älterem Mann zusammen
und schwupp: auf einmal gibt es da auch noch ein Baby seit Anfang Januar!!! :-)

Jucheeeeeeeeeeee!




In Bayern gibt es die Tradition des "Weisats", darüber habe ich hier auch schon mal berichtet und auch erklärt, was es damit auf sich hat. Das ist eine Sache, die man

Dienstag, 14. Februar 2017

Oh Valentin, oh Valentin, bring die Liebe in die Welt

Ich kann die Herzerl in Euren Augen sehen :-)

Und solltet Ihr den Valentinstag vergessen 
und für Eure/n Liebste/n nichts für heute vorbereitet haben,
biete ich Euch hiermit eine schöne gedichtliche Alternative ;-) 

Macht Euch einen schicken Tag - vielleicht ja nicht allein,
Eure MeiLing



Sonntag, 12. Februar 2017

Buchrezension: "Was sie nicht tötet" von Simon Wood

Hallöchen am Sonntag,

wie gewohnt mit "Die Bücher meines Lebens" :-)

Heute darf ich Euch einen Thriller von Simon Wood 
mit dem Titel "Was sie nicht tötet" vorstellen.




Im Sommer 2016 erschienen ist dieser Thriller ein toller Pageturner, einen kleinen Vorgeschmack durch die Amazon-Inhaltsbeschreibung gibt es hier:

"Für die Studentinnen Zoe und Holli wird der Roadtrip nach

Donnerstag, 9. Februar 2017

MeiLing scheißt klug: Lächeln

Tachchen, es ist Klugscheißer-Tag :-D

Nee, ich lass Euch heut nicht hängen, 
heute gibt es einen feinen MeiLing´schen Klugscheißer, passt ma uff! ;-)

Ich habe mir überlegt, welches Thema wir uns mal vorknöpfen könnten,
was begleitet uns immer, manche vielleicht auch nicht oder sogar gar nie nicht,
und kam dabei auf "das Lächeln".




Genauer betrachtet ist das Lächeln doch einfach nur was wunderschönes, oder?
Sicher sind dadurch schon viele Freund- und Liebschaften geschlossen worden, andre vielleicht auch zerbrochen, wenn ich so an das "falsche Lächeln" denke, aber genau das

Dienstag, 7. Februar 2017

Filmempfehlung: "Die Sprache des Herzens"

Hallo Ihr Lieben!

Momentan bin ich wieder ganz arg im Zeichen des Herzens, der Liebe, der Nächstenliebe, 
des sich zugewandt seins, Zuhörens, Miteinander seins und auf sich achtens unterwegs.

Da gibt es immer wieder Momente, "Zufälle, Schicksalsteilchen oder gar Kismet" (Ihr erinnert Euch sicher ;-) ), und schwupp -> es geht schon wieder irgendwie um Menschlichkeit, 
Herzlichkeit und Gemeinsam/Miteinander. :-)

Am Wochenende habe ich einen ganz wunderbaren Film nach einer wahren Begebenheit gesehen, 
vielleicht kennt ihn ja jemand von Euch:
"Die Sprache des Herzens - das Leben der Marie Heurtin" aus dem Jahr 2014.




In dem Film geht es um Marie, ein junges taubstummes und blindes Mädchen, das auf Grund ihrer Behinderung in keiner Schule aufgenommen werden kann und deren

Sonntag, 5. Februar 2017

Buchrezension: Melanie Raabe "Die Falle"

Einen wunderbaren Sonntag wünsche ich Euch!

Und zu einem wunderbaren Sonntag gehört natürlich auch ein klasse Buch,
das sollt Ihr auch von mir bekommen. ;-)

Vor eineinhalb Jahren habe ich in der Hitze des Sommers einen Radiobericht gehört,
in dem Sebastian Fitzek seine Buchtipps vorstellte.
Damals nannte er schon Melanie Raabe als neue, aufstrebende Autorin
am deutschen Thriller-Himmel,
und ich bekam diesen Namen nie wieder aus dem Kopf.





Vor zwei Wochen hielt ich mein erstes Melanie Raabe Buch in den Händen
und habe mit "Die Falle" wirklich alles richtig gemacht!
Ein Lesezeitraum von nicht mal drei Tagen bestätigt folgende Rezension wohl zu 100%! ;-)

Die Beschreibung zum Buch von Amazon ist schon spannend: Kurz und aussagekräftig!
"Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie

Donnerstag, 2. Februar 2017

MeiLing scheißt klug: Zufall

Hallöchen am KlugscheißerTag! :-) 

Jepp, es ist wieder soweit und als ich mir so nichtsahnend meinen kugelrunden Popo
auf dem Sofa platt saß, kam mir die Idee einfach so zugeflattert, um was es heute gehen soll.
War das wohl Zufall? Sicherlich!
Denn heute geht es um der, die, das, den Zufall! 

Lasset die Klugscheißerei mit uns sein! 





Es ist ja prinzipiell irgendwie so, dass es nur zwei Verhaltensmuster zum "Zufall" gibt: entweder man fährt voll auf den "Zufall" ab oder man kann den gar nich haben!

MegaFan:
"Glaubst du, das