Dienstag, 7. Februar 2017

Filmempfehlung: "Die Sprache des Herzens"

Hallo Ihr Lieben!

Momentan bin ich wieder ganz arg im Zeichen des Herzens, der Liebe, der Nächstenliebe, 
des sich zugewandt seins, Zuhörens, Miteinander seins und auf sich achtens unterwegs.

Da gibt es immer wieder Momente, "Zufälle, Schicksalsteilchen oder gar Kismet" (Ihr erinnert Euch sicher ;-) ), und schwupp -> es geht schon wieder irgendwie um Menschlichkeit, 
Herzlichkeit und Gemeinsam/Miteinander. :-)

Am Wochenende habe ich einen ganz wunderbaren Film nach einer wahren Begebenheit gesehen, 
vielleicht kennt ihn ja jemand von Euch:
"Die Sprache des Herzens - das Leben der Marie Heurtin" aus dem Jahr 2014.




In dem Film geht es um Marie, ein junges taubstummes und blindes Mädchen, das auf Grund ihrer Behinderung in keiner Schule aufgenommen werden kann und deren
Eltern man eine Schule für "Dumme" empfiehlt.
Ihr Vater versucht einen Anlauf in einem Kloster, in dem taubstumme Mädchen von Nonnen unterrichtet werden, doch auch dort wird Marie zuerst abgelehnt, man könne ihr durch ihr wildes und abweisendes Verhalten nichts beibringen.
Schwester Marguerite sieht das anders, sie spürt eine Verbindung zu Marie, sie denkt einen Weg zu erkennen, um Marie aus ihrer Dunkelheit zu befreien und ihr etwas beibringen zu können. Doch Schwester Marguerite ist sehr krank.... sie sieht es als ihre Aufgabe, sich Maries´ anzunehmen.

Ich würde sagen, es ist ein ruhiger Film, dieser Film braucht keine große Action, er lebt aus den Begegnungen, der Empathie unter den Personen. Die Geschichte reißt mit, bewegt und berührt. Ich musste lachen, schmunzeln, habe mich mitgefreut  und ich habe mitgeweint.

Solche Geschichten, solche wahren Geschichten, gehen auf Grund all der Grausamkeiten, des Kriegs, Herrn Trump, der Gewalt, der Armut usw total unter. Doch solche Geschichten brauchen wir, damit wir sehen, uns erinnern, wieder angestoßen werden, wo ein Miteinander beginnt, wo Hilfe ansetzen können, wo eine Verbindung entsteht, wie einfach es gehen und wie sehr man sich berufen fühlen kann. Wie weit man gehen kann, doch nicht muss. Wie klein Momente sein können, die zu etwas Großem werden können. Und wie viel man am Ende zurück bekommt.

Ich möchte Euch diesen Film empfehlen. Nehmt Euch diese Zeit und taucht in eine Welt, die nur wir uns schaffen können.

Habt einen wunderbaren Tag,
vielleicht "miteinander",
Eure MeiLing

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