Hallo Ihr HerzensmenschInnen 💚
Das Jahr ist heute zehn Tage jung und ich wollte mal fragen,
wie es für Euch so gestartet ist?
Das vergangene Jahr bringe ich mit viel Krankheit, Verlust (zB durch Tod) in Verbindung.
Viele Bekannte und auch bei mir hatten schwere Krankheiten oder Krankheitsfälle in ihren Familien,
ebenso verstarben liebe Menschen oder es gab Pflegefälle,
die einen vor eine schwere Aufgabe stellten, organisatorisch aber auch und vor allem seelisch.
Wenn man dann weiß, da kommt ein neues Jahr, kommt man kaum gegen diesen Gedanken "Nächstes Jahr wird es besser!" an, selbst da man weiß, ein Silvesterabend, eine Nacht, eine Zahl in der Jahresangabe verändert nicht alles. Doch die Hoffnung ist groß, man hält sich an dieser Zahl, an einem neuen Jahr fest, setzt da viel rein.
So ertappe auch ich
mich dabei, dass ich dem neuen Jahr so positiv begegnen will, doch leider feststelle, wie stark es mich schon fordert in diesen nur zehn Tagen. Schwere und bedrohende Erkrankung im engsten Familienkreis, was wiederum schlimme Ängste in mir hervor ruft, aber auch so schlimme Erkrankungen und ganz furchtbare Dramen in Familien von Bekannten. Und das macht mich traurig, es macht mir Kopfschmerzen, es macht mich teils handlungsunfähig, es lässt mich erstarren.
Doch will ich dem Jahr natürlich auch eine Chance geben, es ist zu jung, um es "aufzugeben". Woher kommt dieses Denken, es wird ein "gutes oder ein schlechtes Jahr"?
Viele machen das vorab einfach an den Sternen, also am Horoskop oder der Sternenkonstellation für das Jahr xy fest. Da gibt´s dann für die Sternenanhänger auch nix zu rütteln, wenn die Sterne so stehen, dann wird das so und aus. Sollte es dann doch anders laufen, ist vielleicht eine Sternschnuppe falsch abgebogen, aber das kann ja jedem mal passieren und wird auch nicht überbewertet.
Andere machen es an ihrem Glauben fest. Es gibt viele Menschen, die wieder in die Kirche eintreten. Ob diese Menschen alle ein besseres Jahr 2018 haben als andere? Wäre toll, wenn sich Kirchengänger hier melden würden, wie sie es empfinden, das würde mich ernsthaft interessieren, da ich schon auch "gläubig" bin, aber ohne Kirche.
Und dann gibt es eben noch diejenigen, die sich einfach alles schön oder schlecht reden, da gibt´s dann auch nichts an deren Jahrestendenz zu rütteln.
Manchmal hilft auch noch Räuchern, Weihrauch zB ist super, der hebt die Stimmung ungemein, ebenso Patchouli, ich empfehle es als ätherisches Öl, kann man sich mit einreibseln oder es im Diffuser vernebeln - kein Witz, ist schon was Schönes.
Doch was ist damit, dass man es selbst in der Hand hat, wie das Jahr wird?
Daran glaub ich nicht mehr.... Erkrankung, Tod und Schicksalsschläge lassen sich nun mal nicht von mir regulieren oder fernhalten. Ich habe es sicher in der Hand, was ich daraus mache, ja das schon. Und ich merke auch, wie ich diese aktuellen zehn Tage betrachte und an mir sehe, was sich tut, wo ich mich verändere, weil es die Situation erfordert und ich an Knackpunkte gelange, die ich für gewisse Wendungen in meinem Leben brauche. Es ist also nicht immer alles nur grottenmolchigschlecht. Doch der Weg bis zur guten Erkenntnis ist oft lang und schmerzt.
Ist es sinnvoll, sich Ziele für ein Jahr zu setzen?
Ja, was meint Ihr denn dazu? Und habt Ihr welche?
Ich für meinen Teil lasse 2018 nun einfach weiter auf mich zukommen. Was kann ich schon groß anderes tun!? Doch werde ich weiterhin hoffen, dass wieder mehr Gesundheit einkehrt, in meiner Familie und auch den Kreisen der Menschen, die ich kenne, das ist mir wirklich sehr wichtig. Und Hoffnung zu haben, ist nie verkehrt.
Und Gesundheit wünsche ich auch Euch,
Eure MeiLing

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