Sonntag, 30. April 2017

Buchrezension: Denn Du bist mein (Roman)

Hey Ihr Leser und Leserinnen,

es ist Sonntag und diese Woche habe ich ein Buch wahrlich verschlungen.

Ich war auf der Suche nach einer etwas anderen Lektüre als dauernd nur Thriller
und kam dabei auf das Buch

"Denn Du bist mein"
von Gillian White,

einem Roman, in dem es um eine Freundschaft zwischen zwei Frauen geht.
Eine besondere Freundschaft....




Inhaltsbeschreibung:
"Mörderin - als diese wird mich die Gesellschaft in Erinnerung behalten. Und alle die kleinen Erfolge, die ich mühsam errungen habe, werden vergessen sein."
Jennie ist überglücklich, als sie die sympathische Nachbarsfamilie kennen lernt. Nicht nur die Kinder freunden sich untereinander schnell an, sondern auch die beiden Frauen. Jennie bewundert die lebenslustige Martha und weicht bald keinen Schritt mehr von ihrer Seite. Doch dann geht Martha ihr plötzlich aus dem Weg. Jennie ist fassungslos und nicht bereit, diese Freundschaft kampflos aufzugeben. Ein lebensgefährliches Spiel beginnt...


Meine persönliche Meinung:
Leute, Leute.... Dieses Buch hat mich gefesselt!

Es ist bizarr, erschreckend, verstörend und dabei so unglaublich realitätsnah. Der Inhalt und so viele Sätze und Phrasen brachten mich unglaublich zum Nachdenken und ich habe über vieles daraus mit Bekannten und Freunden gesprochen.

Fangen wir mal ganz von vorne an.
Gillian White schreibt in einem phantastischen Stil, man liest einfach so vor sich hin, total unkompliziert und fast schon schwerelos. Keine problematischen Satzbauten, keine schwierigen Fremdwörter, das Lesen ist bequem und die Seiten fliegen dahin. 
Umso faszinierender, wie sich dabei wirklich schwere Themen und Inhalte auf den Weg von Buch zum Leser machen... Ich fand einige Stilmittel sehr interessant gewählt, die das ganze Buch über benutzt werden. Sie zu verraten, würde hier dem Buch einiges vorweg nehmen, jedoch kann ich sagen, dass diese für mich oft auch sehr Sinn gebend für den weiteren Verlauf waren. Geniale Umsetzung meines Erachtens.

Die Protagonisten fand ich unglaublich stark: Durch die Bank weg waren alle von Anfang an so klar skizziert, dass ich richtig Bilder vor Augen hatte. Teilweise entwickelte ich durch diese so klaren und manchmal auch der Person so vorhersehbaren Machenschaften besonders in der Frauenfreundschaft richtige Antipathien, doch war es wie ein "Bäumchen-Wechseldich-Spiel" und ich konnte im nächsten Moment schon keiner der beiden mehr trauen bzw ihnen beiden "alles ZUtrauen". Diese Beziehung, diese Symbiose wird unglaublich dargestellt und ich fragte mich nur noch: Was geschieht noch?!

Zeitweise dachte ich mir, es müsse doch nun endlich der Knall kommen, wann wird es gruselig, so richtig gruselig. Doch dann besann ich mich darauf, dass ich ja einen Roman und keinen Psychothriller lese. Letzten Endes kann ich aber nur sagen, dass hier sehr viel Psychologisches dabei ist, dass hier sehr viel an den Nerven zerrt und meine Substanz schon auch mitgenommen ist.

Das Ende ist unsagbar, es ist unglaublich und hoch dramatisch. Es erfüllt mich auch aus diesen Gründen nicht mit einem Kick oder mit einer Art Zufriedenheit, dass ich sagen kann "Tolles Buch und tolles Ende", weil es mich erschreckt, "welch Ende so viele Dinge nehmen können". Menschen wissen so oft nicht mehr ein und aus, und so etwas habe ich hier gelesen. Doch das Buch findet hier definitiv ein Ende. 

Mein Fazit?
Ich empfehle Euch dieses Buch! Ich finde sowohl die Thematik  als auch das Werk der Autorin wirklich sehr spannend! 4 von 5 Sterne **** 

~*~

Und für morgen einen wundervollen Start in den Wonnemonat Mai!
Eure MeiLing 
 

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