Herrlichen Sonntagvormittag Ihr Süßen :-)
Heute gibbet mal etwas für alle Romantiker, is ja schließlich Valentinstag <3
Also für alle, die wissen, wo der Frosch der Liebe die Locken hat oder
diejenigen,
die immer noch an die eine und immerwährende Liebe glauben
und ....
jaaa, is ja gut, kommen wir zum Buch :-D
Für Euch dabei habe ich den Roman "Die Nacht schreibt uns neu" von Dani Atkins.
Vielleicht kennt jemand von Euch die Autorin schon von
ihrem vorherigen Bucherfolg "Die Achse meiner Welt" und springt deswegen nun sofort auf dieses Buch an. Das kann gut sein, ja, kann aber ungut sein - kluger Spruch, gell :-D
Ich kenne das andere Buch nicht, habe nur von anderen Leserinnen mitbekommen, die ständig Vergleiche gezogen haben und damit unterm Schnitt einfach nicht gut weggekommen sind - für sich selbst. Deswegen einfach jedem Buch eine neue Chance geben, mein Tipp ;-)
Inhalt:
Emma macht sich bereit für ihren großen Tag. Die Wimperntusche in ihrer Hand zittert ein wenig, aber ein bisschen Nervosität ist ganz normal, oder? Beim Blick in den Spiegel tasten Emmas Finger automatisch nach der alten Narbe dicht unter ihrem Haaransatz. Das sichtbare Andenken an die Nacht, die ihr Leben verändert hat. Und nicht nur ihres. Emma erinnert sich: an den furchtbaren Unfall auf dem Heimweg von ihrem Junggesellinnenabschied, an den Tod ihrer besten Freundin Amy, an ihren Retter Jack, an Richards liebevolle Reaktion, als sie ihn gebeten hat, die Hochzeit zu verschieben. Und an alles, was danach kam. Schließlich klopft es an der Tür. Jemand ist gekommen, um Emma nach unten zu führen. Aber wer?
Meine persönliche Meinung:
Auf Grund der Inhaltsbeschreibung und des geheimnisvollen Titels und Covers war ich auf einen gefühlvollen Roman gespannt, der sich geheimnisvoll, überlegt und vielleicht auch ein wenig magisch/verzaubernd zeigt und mitreißend geschrieben ist.
Mitreißend geschrieben – ja, das kann ich bis zur Hälfte des Buches sehr gut unterschreiben. Am Anfang war da auch diese Magie, die ich mir für das Buch gewünscht hatte, ich war verzaubert, es war leicht zu lesen, die Worte ließen mich schmunzeln, ließen mich im richtigen Moment erschüttert sein.
Der Schreibstil der Autorin änderte sich im zweiten Teil des Buches nicht unbedingt, jedoch kam es in der Handlung zu viel Hin und Her, dadurch wurde es streckenweise langatmig. Im letzten Drittel kollidierten für mich schmonzettig-kitschige Szenen mit wirklich bewegenden Momenten, in denen Wortwitz spielen sollte, der für mich nicht angebracht war. Leider fielen mir sehr viele sprachliche Wiederholungen auf, die mich nach einer gewissen Wiederholungszahl einfach nur stören.
Der Schluss hingegen lief wieder zur Anfangsform auf. Ich traf dort auf den ursprünglichen Zauber, den Charme der Geschichte, die Magie dieser tiefen Bindung wieder. Leider war es für mich trotz anfänglich großer Freude und Begeisterung, ab ca. der Hälfte ein eher schwerer Weg bis zu diesem tollen und ergreifenden Ende.
Wer einen Roman sucht, der eine tolle Idee als Ausgangsbasis hat, einen am Anfang und am Ende richtig mitnimmt, und wer sich für die Seiten, die dazwischen liegen mit einer Portion Rosamunde Pilcher zufrieden gibt, findet hier meines Erachtens wunderschöne Stunden.
Habt noch einen tollen Sonntag,
liebe Lesegrüße,
MeiLing

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