Hallo Ihr Lieben :-)
Habt Ihr schon auf den Kalender geschaut? Gut, dann seid Ihr ja drauf
vorbereitet, dass heute Donnerstag ist und es demnach kein Entrinnen vor
dem klugscheißerischen MeiLing´sche gibt ;-)
Erinnert Ihr Euch noch daran, dass ich vor kurzem Batman begegnet bin?
Das war ja n Ding, sag ich Euch. Auf einmal war er da – wie aus dem Nichts!!!
Das war ja n Ding, sag ich Euch. Auf einmal war er da – wie aus dem Nichts!!!
Doch was macht man eigentlich, wenn solche Begegnungen oder gar ganz wertvolle Momente aus dem eigenen Leben auf einmal spurlos verschwunden sind? Wenn Batman nicht mal mehr ein Fetzen in der Erinnerung ist? Wenn vieles einfach nur noch grau verschwimmt…
Aus dieser Perspektive aufgenommen möchte ich Euch „Batman“ heute nochmal zeigen. Aus einer Perspektive, die einen Weg darstellt, der viele (Lebens-)Schritte hatte, doch am Baum angekommen ist einfach nicht klar, wie viele Fetzen an Erinnerungen noch vorhanden sind – oder wann, wie lang, wie klar.
Es gibt verschiedene Erkrankungen, die sowas auslösen können.
Allen voran natürlich Demenz und irgendwie muss ich sagen, habe ich den Eindruck, diese Krankheit macht immer weniger vor uns Menschen Halt. Wie sehr die Patienten leiden bis erkannt wird, was mit ihnen geschieht – doch auch danach wird es nicht wirklich leichter. Jetzt ist natürlich heute viel mehr möglich, als noch vor 20 Jahren, aber es schwingt so viel Angst bei dieser Erkrankung mit: beim Patienten selbst, aber auch bei den Angehörigen. Zudem die Pflege des geliebten Menschen, die zum Rund-um-die-Uhr Job werden kann… Demenz ist ein gar nicht so langes Wort, für eine so große und böse Macht.
Weiter gibt es die Amnesie, die in verschiedenen Arten und Ausprägungen auftreten kann. Habt Ihr schon mal von Benjamin Kyle gehört? Er wurde 2004 auf der Straße zusammengeschlagen und als er im Krankenhaus wieder wach wurde, erinnerte er sich nicht an seinen Namen, seine Herkunft oder Familie und Freunde. Mit Hilfe der Medien versuchte er, seine Erinnerungen wieder zurückzuholen und teilweise ist das auch gelungen.
Wie ist das denn möglich, dass, wenn man selbst vergisst, einen anscheinend auch sein eigenes Umfeld komplett vergisst? Dass einen niemand als vermisst meldet? Die Krankenhäuser abtelefoniert? Und dann nicht auf die Medien reagiert… Gibt es Menschen, die wirklich gar niemanden haben? Nicht eine Person, die sie kennt oder schon mal gesehen hat? Wie nennt man diese Art von Vergessen?!
Eine andere Form des Vergessens sind Dissoziationen. Wenn es nicht teilweise auch etwas Erschreckendes hätte, dass man sich auf einmal an gewisse Dinge oder Situationen nicht erinnern kann, kann man in diesen Dissoziationen etwas wirklich Nützliches sehen. Sie sind nämlich eine Art Schutzfunktion für die Seele, die manchmal einfach nicht in der Lage ist, das Wissen um bestimmte Dinge oder Situationen zu ertragen. Indem ein Mensch dissoziiert, „blendet er sozusagen die Erinnerung an das Erlebte aus“, so wird die Seele vor viel Schmerz bewahrt. Manchmal erinnert man sich gar nicht, aber Manches kommt zurück, vielleicht sind das dann die Momente, in denen die Seele damit wieder besser umgehen kann. Natürlich ist das jetzt eine sehr vereinfachte Form der Erklärung, was es hiermit auf sich hat, aber ich hoffe es ist eine verständliche. Ich weiß nicht, ob ich es gutheiße, sich auf einmal nicht mehr an Dinge erinnern zu können, aber gewünscht haben wir uns das irgendwie wohl alle schon einmal…
Das Vergessen…
Ein Thema mit vielen Facetten. Eins ist wohl klar geworden: in der Hand haben wir es nicht wirklich.
Was wir aber in der Hand haben ist, uns wunderbare Momente immer wieder präsent zu machen! Sei es durch Fotos, durch Postkarten, durch Gespräche, durch Briefe schreiben, Collagen, durch Klebezettelchen mit Insidern oder Schlagwörtern…
Seid kreativ, lebt Euch aus und behaltet bei Euch, was Ihr liebt ~ in Euren Herzen bleibt es für immer! <3
Eure MeiLing

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