Hallo Ihr großen und KLEINEN Herzensmenschen! <3
DONNERSTAG –
Ihr wisst es und ich weiß es und überhauptS wissen es alle, was nun kommt:
„MeiLing scheißt klug“… und wie!
Ihr wisst es und ich weiß es und überhauptS wissen es alle, was nun kommt:
„MeiLing scheißt klug“… und wie!
Heute geht es um die kleinen Helden des Alltags, die Kinder.
Und ich spreche wirklich
davon, dass es unter ihnen so viele Helden gibt, die ihren Alltag meistern, und wir haben nicht den blassesten Schimmer, worüber diese Kinder schon alles berichten könnten.
Hmm, was könnte ich Euch als Beispiel nennen:
Nehmen wir doch mal ein Kind, das bei einem alleinerziehendem Elternteil lebt. Da ist es ja schon mal „anders“, als in einer (Achtung: gefährliches Wort ---> ) normalen Familie. Es gibt nur einen Elternteil, der für alle Anfragen und Problemchen herhalten soll, das kann die Stimmung schon mal strapazieren, schließlich ist dieser Elternteil höchstwahrscheinlich auch noch Alleinverdiener und das wiederrum heißt, hat auch noch einen Job zu erledigen.
Stellen wir uns jetzt vor, dieser alleinstehende und –erziehende Elternteile wird krank, braucht Pflege. Von 0 auf 100 wird so ein vielleicht 10jähriges Kind erwachsen. Oder lasst mich sagen, „erwachsenER“, als es durch die bisherige Situation wohl eh schon war und sein musste.
Andere Situationen sind Tod eines Elternteils oder einer anderen Bezugsperson, Flucht, eigene Erkrankungen, Umzug in eine neue Umgebung, uvm.
Es gibt so viele Kinder, die mit solchem „Gepäck“ leben, und komischerweise höre ich diese nie jammern. Sie sind stumm, sie tun, sie agieren, sie handeln nach ihren Abläufen, sie bleiben in ihrem Konzept, sie folgen dem Plan, sie laufen nicht aus dem Ruder. Sie besitzen eine unglaubliche Disziplin und Stärke, eine solche innere Kraft, und kämpfen für die Situation, weil sie das Gute am Ende sehen.
Kinder denken ganz anders und es hat sich so viel verändert in den letzten 25 Jahren. Das muss so sein, denn die Zeit rast nur so dahin und es werden ganz andere Anforderungen an die Kinder, aber auch an uns alle gestellt, als noch vor der Jahrtausendwende.
Ich hatte zuletzt zwei Situationen, die mich zuerst verwirrten, doch danach fand ich sie super toll.
Meine Nachbarin ist in meinem Alter und hat einen 7jährigen Sohn. Seit kurzem wohnen sie neben mir und ich mag die Beiden sehr. Als wir mal beim Ratschen standen, holte ich aus meiner Tasche eine Packung Manna-Kekse für ihren Sohn, hielt sie ihm hin und fragte, ob er die Kekse mag. Er schaute die Kekse an, schüttelte den Kopf und zog sich wieder zurück.
Ich stand da – total perplex, zugegeben –, denn welches Kind nimmt keine Kekse an?
Also hielt ich sie meiner Nachbarin hin, die weiter nett vor sich hin lächelte, als wäre nichts gewesen, und fragte sie, ob sie die Kekse nicht mitnehmen wolle, vielleicht würde er ja später Lust drauf haben. Nein, meinte sie, wenn er meint, er will sie nicht, dann ist das auch so.
Hui, auch so eine Reaktion war mir bisher komplett fremd von allen Mamas dieser Welt, denen ich je begegnet bin! Bisher haben alle von sich aus gesagt „Oh doch komm, die stecken wir in meine Tasche, dann kannst du die später essen!“. :-D
Ich war erst schon fast vor den Kopf gestoßen. Doch nach ein paar Momenten fand ich die Reaktion des Kindes voll okay, denn wenn er nicht will, ist es doch nur mehr als ehrlich, „Nein“ zu sagen! Und noch besser fand ich die Antwort meiner Nachbarin, die sich einfach hinter die Aussage ihres Kindes stellte und ihm damit den Rücken stärkte! Das war einfach toll!
Mit meiner Freundin und ihrer Tochter war ich beim Penny… ;-)
Die Kleine geht gerade in die 1. Klasse und wir sind zu den Angebotstischen gegangen und haben dort beide sofort das Bibi Blocksberg Malbuch entdeckt, während meine Freundin ihren Wocheneinkauf erledigte. Ach, hatten wir eine tolle Unterhaltung über all die Ausmalbilder und die Kleine konnte mir alle Namen sagen und hatte schon nen Plan, was sie zuerst ausmalen würde. Ich muss ja gestehen, dass ich das Malbuch schon paarmal in der Hand hielt, wenn ich alleine einkaufen war, weil ich doch so ein Bibi-Fan bin <3
Schnuckeline sagte auf jeden Fall plötzlich zu mir, sie würde sich das Malbuch ja schon gerne kaufen. Da war es um mich geschehen und ich sagte „Weißt du was? Ich will Dir das gerne schenken!“
Und dann kam eine so klasse Reaktion von der Süßen: „Ich weiß aber nicht, ob meine Mama das erlaubt!“ Für mich war das gar kein Thema, deswegen antwortete ich ihr, dass wir dann einfach die Mama zuerst fragen werden, und wenn sie ja sagt, dann machen wir es und wenn nicht, dann geht es leider nicht.
Es ist doch dadurch nicht so, dass der Eindruck entstehen würde, die Mutter würde nie was erlauben. Ich finde es einfach toll, dass dieses Kind nicht einfach so Geschenke annimmt, sondern sich rückversichern will, ob das okay ist!
Es heißt immer:
„Die Jugend von heute…..“ *stöhnächzkrächzjammerschluchz*
Okay, und wie geht der Satz weiter?
Wer lebt der Jugend von heute denn alles vor?
Wer erzieht die Jugend von heute?
Ganz ehrlich:
Wir haben so viele tolle, starke, mutige, clevere, informierte & interessierte, begabte & talentierte, witzige, musikalische, sportliche, einfühlsame, liebevolle, anspruchsvolle, wissbegierige, motivierte, und und und … Kinder auf dieser Welt –
… nehmen wir sie doch einfach wahr, diese kleinen Helden, und geben ihnen das, was sie brauchen:
Liebe, Aufmerksamkeit und Förderung!!! <3
Eure MeiLing

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