Donnerstag, 9. Juni 2016

MeiLing scheißt klug: in welche Richtung die Segel setzen?

Bitte an Bord kommen uuuuuuuuund Leinen loooooooos :-)

 
Hallöchen Ihr Lieben, was für eine Begrüßung heute, oder!?

Es ist ja schließlich KlugscheißerTag 
und wir machen uns heute raus aus diesem „Täglich grüßt das Murmeltier“-Effekt 
und auf in neue Gewässer …. so sagt man doch, oder?!
Wer mich kennt weiß, dass ich meine Dinge ziemlich strukturiert und organisiert erledige. 
Nun ja, das muss ja auch so sein, wenn da niemand ist, der einem was abnimmt! 



So läuft bei mir Tag für Tag so vor sich hin und oft fühle ich mich
auch überfordert mit all den Anforderungen.
Ich habe einfach viele Termine zu meistern (zb. Ergo- und Physiotherapie, zudem Arzttermine), und ich merke, ich bewege mich in einem kleinen Hamsterrad, in dem es Großteils nur darum geht, die Alltagsanforderungen – die zudem auch meistens um vorhandene Defizite kreisen (Schmerzen; Übungen, die ich tun soll/muss) - von einem auf den nächsten Tag zu meistern.

Zur Zeit merke ich sehr, dass Ziele (vor allem mittelfristige) dabei sehr auf der Strecke bleiben, weil ich so von heute auf morgen und nur noch in den Terminkalender hinein lebe. Und ich denke, das ist eine Sache, die viele von uns kennen könnten:
Wo bleiben meine privaten Wünsche, Träume, Ziele, wenn ich im Alltags“trott“ den Blick nicht mehr nach vorne richte!?

 ~*~

Warum sich überhaupt Ziele setzen, ist ganz schnell erklärt:
Wir brauchen Ziele im Leben, um diesem Sinn zu geben!
Und ich denke, Ziele geben unserem Leben auch eine Richtung. Vielleicht sind Ziele auch in unserer Moral versteckt oder in unseren Handlungen, diese geben unserem Leben ja auch eine Richtung. Doch sich Ziele zu setzen (kurz-, mittel- und langfristig), gibt uns Halt und unserem Leben eine Bedeutung. Wir leben nicht nur „so vor uns hin – bedeutungslos von Tag zu Tag“.

Wenn ich ein Schiff wäre, und ich würde auf´s Meer hinaus segeln, gäbe es nur kurzfristig einen Sinn, wenn ich zum Ziel hätte, mich treiben zu lassen – ohne einen Hafen anzusteuern. Schon sehr bald wäre ich orientierungslos auf dem Meer, und mir würde das kein gutes Gefühl geben, ich würde mich nicht mehr sicher fühlen, heimatlos. Die Sache mit dem vollkommen ziellos auf dem Meer treiben ist also nicht sinngebend für mich, ich würde meinen Halt und mein Gefühl von Sicherheit verlieren.

Ergo:
Ich muss aus meinem Alltagshamsterrad raus und dem armen Nager sein Rädchen zurückgeben, er vermisst es sicher schon!

Es macht also Sinn, wenn wir uns dann überlegen
- Welche Ziele möchten wir erreichen und
- bis wann?
- Dann müssen wir uns diese ansehen und realistisch sein:
„Kann ICH diese Ziele erreichen und auch in diesem Zeitraum?“ (… eine Kuh hat auch noch nicht in zwei Wochen Seiltanzen gelernt!!! ;-) )
- Was brauchen wir dafür? Brauchen wir Unterstützung? Was sollte wir jetzt schon dafür verändern   (zB uns einen Tag in der Woche dafür freischaufeln, o.ä.)
- Was ist hinderlich am Erreichen dieses Ziels? Dann….. -> Entsorgen!
- Was hat Priorität? -> Danach ordnen!
- Wann wollen wir diese Zielsetzung überprüfen?
- Und dann geht´s los – rein in die Socken!!! Der Plan steht, es gibt nichts, das uns mehr aufhält!
- Guckt jemand blöde, weil wir unser Ziel anstreben?
Fakt ist: irgendjemand guckt immer, das steigert unseren Marktwert ;-) :-D

Besonders wichtig ist es dann, dass wir uns Erfolge und kleine Teilschritte auf dem Weg zum Ziel immer wieder vor Augen halten und uns visualisieren, denn das spornt uns an. Zum Beispiel kann man an der Pinwand eine Liste machen und diese wichtigen Schritte immer dazuschreiben, oder bestimmte Dinge aufhängen (zB Buchungsbetätigung des langersehnten Urlaubs).

Und da wir ja vorhin von „realistisch“ gesprochen haben: kein Weg verläuft nur gerade, höchstwahrscheinlich gibt es Kurven, Steine und Anhöhen… Doch wer dran bleibt, der kommt auch ans Ziel! Und das lohnt sich sicher! :-)

Das alles ist vielleicht ein bisschen wie mit dem Vogel, der einen Ast anfliegt:
ich bin mir sicher, er hat es sich zum Ziel gemacht, jeden Tag mindestens einen neuen Ast zu finden, der ihn trägt ;-)

Ganz viele Grüße,
Eure MeiLing

Anm. d. Red.:
MeiLing arbeitet bereits mit Hochdruck an einem schwimmfähigen Schiffchen, öhm... ja... räusper....

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