"Daniel´s Gate:
Der Lauf der Welt"
von Marlena Noah
"Daniel's Gate: Der Lauf der Welt" war für mich der totale
Überraschungsgriff
in die Welt der aktuellen Romane.
Sicher, es geht um
die Liebe zweier junger Menschen zueinander,
die sich anziehen
wie zwei Magnete und doch nicht so richtig zueinander finden können,
und das ist nicht gerade eine Story, die wir noch nie gesehen, gehört
oder gelesen haben.
Aber die Autorin Marlena Noah hat
sich bei "Daniel's Gate" nicht nur mehr gedacht,
sondern dem Buch
durch ihre ganz persönliche Note auch einen besonderen Hauch verliehen.
Und hier möchte ich auch gleich ansetzen.
Viele Romane plätschern
eher klischeebehaftet und plump auf dem Liebesromanniveau vor sich hin,
doch das ist hier überhaupt nicht der Fall.
Wir finden
hier ein Buch, das durchdacht, strukturiert und sehr komplex
aufgebaut ist,
und bei dem der Leser schon am Ball und aufmerksam
bleiben muss.
Man wird sehr gut durch das Buch geführt, die Kapitel
sind sozusagen untergliedert in einen Vorspann durch eine
Erzählerfigur, dann folgt die Handlung (mit Rückblenden), und das Ende
findet sich in einem Zitat aus einem Songtext, dessen Titel auch
der Name des jeweiligen Kapitels ist. Obwohl so geordnet, bietet
dieses Buch wunderbaren Spielraum für eigene Gedanken, Vermutungen und
Ideen, was mich das Buch kaum aus der Hand legen
ließ.
Das Geschriebene ist auf sehr hohem Niveau was die schriftstellerische Darbietung betrifft,
Das Geschriebene ist auf sehr hohem Niveau was die schriftstellerische Darbietung betrifft,
so war ich sowohl vom
Wortschatz, als auch der wundervollen Beschreibungen,
den tollen
Satzbauten und
den bildnerischen Wortspielen sehr beeindruckt.
Doch nicht nur das,
auch im Hinblick auf unsere Protagonisten fand ich den Ansatz sehr
gelungen.
Denn auch hier ging es nicht um irgendwelche "Teenager sind so verliebt" - Geschichten, sondern um eine Frage, die sich immer und immer wieder gestellt wird und die damit verbundene Gruppe von jungen Menschen um Samantha Keller und Timothy Sawyer, die sehr menschlich skizziert werden: die Fehler machen, anderen Verletzungen zufügen, weil sie selbst verletzt wurden, und versuchen, ihre Ängste und schlechteren Angewohnheiten in den Griff zu bekommen. Es ist alles wie im echten Leben und ich konnte nicht anders, als immer wieder Verständnis zu verspüren, mit zu fühlen, den Kopf zu schütteln und doch wieder mit zu hoffen. Ich war ein Teil von Sam's "Familie".
Die Handlung hat mir gut gefallen, auch wenn ich denke, es gab für mich etwas zu viel Hin- und Her, und dass dadurch gewisse Längen entstanden sind. Ich habe das Buch jedoch so gerne gelesen, dass ich deswegen und aus Respekt vor dem tollen Schreibstil keinen Stern abziehen werde.
Wer also mal wieder ein Buch über Freundschaft, Selbstfindung, Liebe, Schicksal, innere Dämonen, Irrungen und Wirrungen, Zusammenhalt und vieles mehr lesen möchte, das wirklich TOP geschrieben ist, sollte "Daniel's Gate" besuchen. :-)
Denn auch hier ging es nicht um irgendwelche "Teenager sind so verliebt" - Geschichten, sondern um eine Frage, die sich immer und immer wieder gestellt wird und die damit verbundene Gruppe von jungen Menschen um Samantha Keller und Timothy Sawyer, die sehr menschlich skizziert werden: die Fehler machen, anderen Verletzungen zufügen, weil sie selbst verletzt wurden, und versuchen, ihre Ängste und schlechteren Angewohnheiten in den Griff zu bekommen. Es ist alles wie im echten Leben und ich konnte nicht anders, als immer wieder Verständnis zu verspüren, mit zu fühlen, den Kopf zu schütteln und doch wieder mit zu hoffen. Ich war ein Teil von Sam's "Familie".
Die Handlung hat mir gut gefallen, auch wenn ich denke, es gab für mich etwas zu viel Hin- und Her, und dass dadurch gewisse Längen entstanden sind. Ich habe das Buch jedoch so gerne gelesen, dass ich deswegen und aus Respekt vor dem tollen Schreibstil keinen Stern abziehen werde.
Wer also mal wieder ein Buch über Freundschaft, Selbstfindung, Liebe, Schicksal, innere Dämonen, Irrungen und Wirrungen, Zusammenhalt und vieles mehr lesen möchte, das wirklich TOP geschrieben ist, sollte "Daniel's Gate" besuchen. :-)

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